Mittwoch 4. November


Selig sind, die Trauernden, denn sie werden getröstet werden!

Dieses Jesuswort passt natürlich besonders in diesen Monat November und in unsere augenblickliche Situation.

Das Trauern fängt nicht erst an, wenn jemand gestorben ist, den wir lieben und schätzen. Es ist ein ganzer Prozess der Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Sinn und Ziel des Lebens überhaupt.

Wenn wir einen Menschen lieben, möchten wir für immer mit ihm zusammen sein. Dieser Wunsch, diese Sehnsucht wird gebrochen durch die Krankheit oder die Grenzen des Alterns, so wie durch Meldungen von Katastrophen oder Unfällen, die uns erkennen lassen, dass unser Leben begrenzt ist.

In der Trauer ist ein Stück Egoismus enthalten, was aber nicht negativ zu deuten ist. Mascha Kaleiko beschreibt es folgendermaßen:

 

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang, 
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. 
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, 
doch mit dem Tod der andern muss man leben.

Desto mehr wir es schaffen, nicht NUR auf uns selbst zu schauen und auf den Verlust des geliebten Menschen, desto mehr wird es uns erfüllen, dass der/die Verstorbene nun für immer erfüllt ist mit Liebe, Frieden und dem vollen Leben. 

Da ist natürlich der Glaube eine wichtige Stütze, denn er bestärkt uns in dieser Hoffnung, dass unser Leben im Tod verwandelt und vollkommen gemacht wird.

Darum ist es so wichtig, dass wir die Botschaft des christlichen Glaubens täglich vertiefen. Dazu wünsche ich uns viel Mut!



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